Leser Rezensionen: Hein, die Schildkröte vom Rhein

***** Vergnügliche Lektüre für Kinder und Eltern

23. April 2016

Antje Althans, literarische Übersetzungen

Der zehnjährige Otto sammelt am Rheinufer alles, was nicht niet- und nagelfest ist und hortet es im Garten seiner Oma Wiesengrün. Unter den Fundstücken findet sich eines Tages … ein Stein? Oder doch eher ein Ei? Kurzerhand wird das Ei in den Backofen geschoben und dort ausgebrütet. Heraus kommt nach 26 Tagen eine winzige Schildkröte, die von innen an die Ofentür klopft und sich den verdutzten Helfern als „Hein, die Schildkröte vom Rhein“ vorstellt.

Etwa zur gleichen Zeit taucht im Rhein ein unbekanntes Schwimmobjekt auf, das im Rahmen eines Großeinsatzes von Wasserpolizei und Feuerwehr geborgen wird und für weitere Untersuchungen an Professor Doktor Knautschdidelpink und seine Assistentin Frau Doktor Dotter vom „Universitätsinstitut für Physik und andere Ungereimtheiten“ übergeben wird.

Und damit beginnen die Abenteuer.

 

Der Text ist sehr lebendig geschrieben, enthält viel wörtliche Rede und ist mit lustigen Zeichnungen versehen, die von der Autorin selbst stammen. Auch die Lautmalerei macht viel Freude, wenn z.B. Hein „knurpselnd“ Salat kaut.

Star der turbulenten Geschichte ist eindeutig die Schildkröte Hein mit dem gepanzerten Bauch und dem Weltkarten-Navi auf dem winzigen Rückenpanzer. Hein ist so originell und liebenswert, dass sich jeder selbst eine solche Schildkröte wünscht.

 

Als Altersempfehlung sind 5-10 Jahre angegeben, aber auch Eltern werden beim Vor- oder Mitlesen ihren Spaß haben.

(Rezension bei Amazon)

 

Hübsche Einfälle für kleine Leseratten

14. August 2014 

Buchbesprechung von Alfred Pointner, Worms

Ein winziges Schiffchen fährt auf dem Rhein. Ohne Antrieb, aber gegen den Strom. Zusammengesetzt ist es aus Hölzern von Bäumen, die weithin als ausgestorben gelten. Was den Wissenschaftlern ein Rätsel aufgibt. Und dann taucht noch eine Schildkröte auf und sagt: “Tag auch. Ich bin Hein, die Schildkröte vom Rhein.“

 

So beginnt eines der derzeit jüngsten deutschen Kinderbücher, „ Hein, die Schildkröte vom Rhein“. Es zeichnet sich aus durch eine erfreuliche Frische, eine immer wieder erstaunlich flexible Fabulierkunst sowie überraschende Details. Dazu kommen Witz und Freude an Sprachspielereien. Geschrieben und auch illustriert wurde die Geschichte von der in Köln lebenden Antje Hansen. Sie gehört nicht zu den arrivierten Autoren dieses Genres und auch ihren Verlag, „Antje Hansen Psst Hörmal Verlag“, kennt nur, wer bereits sein Lesevergnügen mit der Schildkröte vom Rhein oder mit dem kleinen Vampir Valentin nebst Geheimbund hatte.

 

Antje Hansens Sprache ist einfach und klar. Ihre Erzählweise gewinnt eine besondere Note durch gelegentlich leicht eingestreute Kommentare, die den Erzählverlauf kurz unterbrechen; dadurch wird Spannung aufgebaut und gleichzeitig ein sozusagen augenzwinkerndes Einverständnis mit den Lesern hergestellt. Dieser Erzählstil ist keine Schreibtisch-Konstruktion, sondern ein Ergebnis der Familiengeschichte. Antje Hansen ist Mutter eines heute elfjährigen Sohnes, der von seiner Mutter immer neue Geschichten hören wollte. So ließ sie sich einfallen, was einem kleinen Jungen so gefallen mochte, machte sich Notizen und gestaltete daraus Hörbücher. Diese wurden ein Erfolg und nun zu gedruckten Ausgaben verarbeitet. Wobei der Autorin zu raten wäre, ihren so entwickelten Erzählstil auch in Zukunft beizubehalten. Denn mag Antje Hansen derzeit auch noch ein Geheimtipp sein – und ihr Sohn mittlerweile der Zielgruppe der fünf-bis-zehnjährigen entwachsen – sie wird ganz sicher weiter mit der Feder erzählen. Von so klassischen Figuren wie dem Wassermann Florian, der kleinen Hexe Emma und dem nicht minder kleinen Vampir Valentin – oder von den Abenteuern der sprechenden, knapp mandarinengroßen Rheinschildkröte Hein, den Gänseblümchen im Weltall und den im Kölner Rheinbogen gelandeten grünen Männchen in roter Montur. Wozu ihr weiterhin Glück und Erfolg zu wünschen ist.

 

Alfred Pointner unterrichtete 30 Jahre als Geschichts-und Kunstlehrer an der Westend Realschule in Worms, war Kuratoriumsbeauftragter des Museums Heylshof in Worms und arbeitete für Rundfunk und Fernsehen im Bereich Schulfunk. Heute vertieft er sich in die Märchenforschung und hat als Märchenerzähler einen guten Namen.

 

***** Hein ist super!

7. März 2016

Autorin und Schauspielerin Carola Wegerle, München

Hein, die Schildkröte vom Rhein, erstaunt durch Eigenschaften, die man diesem introvertierten Tier niemals zutrauen würde. Hein ist frech, intelligent und – sehr liebenswert. Antje Hansen ist mit diesem Buch eine witzige, warmherzige Geschichte gelungen, die sie durch ihre Illustrationen charmant ergänzt. Man lächelt schon, wenn man das Cover betrachtet. Dann greift man nach dem Buch, blättert darin und legt es erst wieder weg, wenn man es ausgelesen hat.

 

Die kleine Geschichte macht übrigens auch Erwachsenen Spaß.

(Rezension bei Amazon)

 

*****Lustige, kindgerechte Geschichte

13. Mai 2016

Kundenmeinung bei Amazon

Frau Hansen hat es wieder mal geschafft ein Buch zu schreiben, dass Kindern Lust aufs Lesen macht. Das ist sehr wichtig, weil Lesen den Wortschatz vergrößert und natürlich Spaß macht.

 

*****Super schön

1. September 2015

Kindenmeinung bei Amazon

Wieder eine superschöne Geschichte von der Kinderautorin Antje Hansen. Wie auch die Vorgängerbücher von dem kleinen Vampir,ist auch dies eine tolles Buch zum lesen und vorlesen.Unsere Kinder lieben es. Freuen uns auf mehr :-)